Die „Bärenstraße“ bezeichnet umgangssprachlich einen Abschnitt der berühmten Transfogarascher Hochstraße (Transfăgărășan / DN7C) in den Südkarpaten Rumäniens.
Sie schneidet direkt durch das Făgăraș-Gebirge (Fogarascher Gebirge), welches den höchsten und massivsten Teil der rumänischen Karpaten darstellt. Geografische Einordnung in den Karpatenbogen:
- Verbindung zweier Regionen: Die rund 150 Kilometer lange Passstraße verbindet die Region Siebenbürgen (Transsilvanien) im Norden mit der Großen Walachei im Süden.
- Der Scheitelpunkt: Auf einer Höhe von 2.042 Metern erreicht die Straße am Balea-Pass ihren höchsten Punkt. Dort führt sie durch einen Tunnel mitten durch den Hauptkamm der Karpaten.
- Der „Bären-Hotspot“: Der Straßenabschnitt, an dem Reisende besonders häufig auf wild lebende Braunbären treffen (die dort oft am Straßenrand auf Futter von Touristen warten), befindet sich auf der Südseite des Karpatenhauptkamms. Dieser Hotspot erstreckt sich vor allem in den bewaldeten Tälern unterhalb der Baumgrenze im Kreis Argeș, nahe dem Vidraru-Stausee und der Burg Poenari.
Wichtige Hinweise:
- Gefahr: Das Füttern der Bären ist streng verboten. Die Tiere haben ihre Scheu verloren, was zu gefährlichen Situationen und Angriffen führen kann.
- Öffnungszeiten: Wegen der großen Höhe ist die Passstraße meist nur von Juni bis November komplett mit dem Auto befahrbar. Auf der Südseite. Im Norden führt eine Seilbahn zum Balea See.























































