7. bis 13 September 2026


Montag 7. September 2026

Temperatur 15 bis 28 Grad

Nach dem Einkauf in Giurgiu ging es weiter nach Oltenita. War heute spät dran weil ich in Giurgiu wegen streunender und bellender Hunde bis nach Mitternacht nicht einschlafen konnte. Dafür war es danach bis 9:00 Uhr so ruhig das ich ausschlafen konnte. Heute ist es nicht mehr so heiß und es zieht ein angenehmes Lüftchen durch die Kabine. Vorhersage schaut momentan so aus das es nur mehr bis 30 Grad werden. Stellplatz am alten Hafen von Oltenita. Erste Eindrücke des Alten Hafens und der daneben liegenden alten Werft.

Sonnenuntergang zaubert etwas mystisches auf die alten Hafenanlagen. Obwohl alles verlassen ist brennen nach Sonnenuntergang in den am Ufer liegenden alten Kneippen noch die eine oder andere Lampe.

Die Geschichte hinter dem, was ich da gerade vor mir sehe, ist eine Parabel auf den Aufstieg und brutalen Fall der rumänischen Planwirtschaft:

🌾 Die 4 Silos und der gemauerte Kai: Das sozialistische Getreide-Drehkreuz.Der Teil mit dem gemauerten Kai, den zwei Schüttrampen und den vier Silos samt Krananlagen war zu Zeiten des Ceaușescu-Regimes ein strategisches Nadelöhr.

  • Der Zweck: Hier wurde das Getreide aus den extrem fruchtbaren Böden der Bărăgan-Steppe (der Kornkammer Rumäniens) zusammengezogen.
  • Die Logik: LKW und Traktoren kippten die Ladung über die Rampen ab. Die Silos dienten als Zwischenspeicher, und die Kräne luden das Korn im Akkord auf die Donau-Schuten, die es flussabwärts zum Seehafen nach Konstanza brachten.
  • Die Lokale dazwischen: Die heruntergekommenen kleinen Gebäude waren Kantinen, Kioske, Büros der Hafenmeisterei und die berüchtigten „Cârciumi“ (Hafenkneipen). Hier drängten sich früher hunderte Hafenarbeiter, LKW-Fahrer und Seeleute.

⚓ Warum wurde der Hafen aufgelassen? Der Niedergang von Oltenița setzte schlagartig nach der Revolution 1989 ein und gipfelte in den frühen 2000er Jahren:

  1. Der Kollaps der Werft: Der alte Hafen war logistisch extrem eng mit der riesigen Schiffswerft (Șantierul Naval Oltenița) verwoben, die direkt daneben lag und zeitweise 7.000 Menschen beschäftigte. Als die Werft nach der Privatisierung 2006 endgültig pleiteging, verlor auch der alte Hafen seinen wichtigsten Taktgeber.
  2. Modernisierung des Umschlags (Der neue Hafen): Der alte gemauerte Kai und die Starrkran-Silos waren für moderne, hocheffiziente Schubverbände schlicht zu langsam und zu unflexibel. Als ein paar hundert Meter weiter östlich der neuere, industrielle Umschlagplatz mit moderneren Verladebändern gebaut wurde, zog die gesamte Logistik dorthin ab. Der alte Kai wurde überflüssig.
  3. Privatisierungs-Chaos: Viele dieser alten Staatsbetriebe wurden nach 1989 in dubiose Aktiengesellschaften (wie Navol Oltenița) überführt. Es folgten jahrelange Rechtsstreits, Insolvenzverfahren und Spekulationen um die Grundstücke. Niemand durfte etwas verändern, niemand wollte investieren – das Areal fror in der Zeit ein.

🪨 Die Kiesgrube nebenan: Das zweite Leben des Hafens. Dass sich direkt in der Nähe eine Kiesgrube (bzw. ein Sand- und Kies-Umschlagplatz) befindet, ist kein Zufall. Da das klassische Stück- und Agrargut abgewandert ist, lebt der alte Hafenbereich heute fast nur noch vom Baustoff-Umschlag.
Aus den Flussarmen der Donau und des Argeș wird im großen Stil Sand und Kies gebaggert. Der alte Hafen dient hier oft als temporäres Depot, wo die Bagger das Material auf Halden kippen, bevor es per LKW weggeschafft wird.

  • 🗺️ Strecke: Giurgiu nach Oltenita
  • 🛣️ Distanz: 82,85 km
  • ⏱️ Dauer: 1:53 h
  • 🚗 Schnitt: 43,9 km/h
  • ⛽ Verbrauch: 7,77 l/100km

Dienstag 8. September 2026

Temperatur 14 bis 30 Grad

Vor dem Frühstück noch die Aufgehende Sonne genossen. Leichter Dunst steigt über der Donau auf. Die streunenden Hunde vom Vortag sind auch schon unterwegs. Das Morgenlicht zeichnet ganz andere Farben auf die alten Hafenanlagen. Wieder ein Stück rumänischer Geschichte aus einem anderen Blickwinkel.

War dann heute wieder eine etwas längere Etappe. Călărași war mir zu hektisch. Der Platz an der Donau lag direkt an der Fährstation nach Bulgarien. Bevor die Donau wieder nach Norden abzweigt. Bin dann nach Borcea weitergefahren. Dort befinden sich zwei lokale Fähren für die Überfahrt auf die unbewohnte und nur landwirtschaftlich genutzte Insel Balta Ialomiței.

🚜 Der Stellplatz bei Borcea: Im Herzen der Fluss-Wildnis. Die Gegend um das Dorf Borcea, direkt am gleichnamigen Donauarm (Brațul Borcea), ist eine völlig andere Welt. Wenn man dort an einer der kleinen, oft improvisierten lokalen Fähren steht, befinden man sich an der Schnittstelle zur Balta Ialomiței. Das ist diese riesige, vom Hauptstrom und dem Nebenarm umschlossene Flussinsel.

  • Die lokalen Fähren: Diese kleinen Plattformen transportieren meist nur Traktoren, Vieh oder die Geländewagen der lokalen Bauern und Hirten auf die Insel, da dort drüben riesige Weide- und Agrarflächen liegen. Das ist authentisches Flussleben pur, weit weg vom internationalen Transit-Stress in Călărași.
  • Die Nacht-Atmosphäre: Abseits dieser Anleger steht man meist auf festem Sand- oder Wiesenboden unter riesigen Pappeln. Nachts hört man hier meist nur das sanfte Glucksen des Wassers und ab und zu das dumpfe Grollen eines fernen Schubverbandes auf dem Hauptarm.

Und rund um die Fähre trieben sich noch Straßenhunde mit Nachwuchs herum. Nach dem die Hunde hier ziemlich freilaufend gehalten werden und keine Kastration stattfindet vermehren sich die Hunde natürlich unkontrolliert. Sind zwar schöne Fotomotive. Aber ist natürlich ein riesiges Problem hier.

  • 🗺️ Strecke: Oltenita nach Borcea
  • 🛣️ Distanz: 132,52 km
  • ⏱️ Dauer: 3:03 h
  • 🚗 Schnitt: 43,2 km/h
  • ⛽ Verbrauch: 6,83 l/100km

Mittwoch 9. September 2026

Temperatur 13 bis 28 Grad

Eigentlich weiß ich nicht welche Tage schöner sind. Aber heute hatte ich aufsteigenden Nebel über dem Donauarm. Waren zwar nur Möwen. Aber die Lichtstimmung mit dem Nebel und ich Richtung Süden blickte ergab sowohl Bilder im Gegenlicht als auch von hinten angestrahlt. Die eine Möwe hat mich fasziniert, hat eine kleine Muschel oder Krebs gefangen und in der Luft die Überreste wieder fallen gelassen. Und die Fähre zog schon im Morgennebel ihre Bahnen.

Einer der streunenden Straßenhunde hat sich hinter meiner Kabine geduldig niedergelassen. Ergab schöne Fotos im Gegenlicht. Und die Fähre war auch schon im Einsatz um die Arbeiter morgens auf die Insel zu bringen.

Nachmittags dann in Stancuta angekommen. Auf der Donau herrschte heute reger Verkehr bis in den späten Abend.

Am Stellplatz gab es wieder ein Rudel Straßenhunde. Später kamen dann noch ein paar aggressivere Hunde hinzu. Aber um meine Kabine herum tummelten sich nur die friedlichen Exemplare. Sie machten es sich teilweise im Schatten gemütlich. Teilweise genossen sie die Sonne am Strand.

Abendstimmung mit den Überresten des alten Fähranlegers.

Tanken 10,28 Leu = 1,96 Euro pro Liter

  • 🗺️ Strecke: Borcea nach Stancuta
  • 🛣️ Distanz: 84,66 km
  • ⏱️ Dauer: 1:49 h
  • 🚗 Schnitt: 46,2 km/h
  • ⛽ Verbrauch: 6,96 l/100km

Donnerstag 10. September 2026

Temperatur 15 bis 29 Grad

Morgenstimmung mit leichten Nebelschwaden über dem Fluß und die ersten Schubschiffe bereits unterwegs. Der alte Fähranleger im Morgenlicht. Und natürlich die Straßenhunde wieder unterwegs.

War heute nur eine kurze Strecke bis nach Gropeni. Erster Eindruck am frühen Nachmittag. An dem Platz überschneiden sich die Ausläufer zweier Inseln. Und dahinter die liegt ca. 1,3 km entfernt das Donauufer. An diesem Ufer befindet sich die größte Insel mit einer Nord-Süd Ausdehnung von 53 km und Ost-West von 18 km gebildet durch einen Nebenarm der bei Giurgeni nach Osten abbiegt sich dann nach Norden bis Macin erstreckt und dann nach Westen bei Braila wieder die Donau erreicht.

Abendstimmung an der Donau bei Gropeni. Abends kommen die Arbeiter mit ihren Fahrzeugen von der Großen Donauinsel zurück. Auf dieser wird intensive Landwirtschaft betrieben. Um 20:00 endet der Fährbetrieb bevor es am nächsten Tag um 07:00 wieder los geht.

  • 🗺️ Strecke: Stancuta nach Gropeni
  • 🛣️ Distanz: 31,46 km
  • ⏱️ Dauer: 0:45 h
  • 🚗 Schnitt: 41,1 km/h
  • ⛽ Verbrauch: 7,41 l/100km

Freitag 11. September 2026

Temperatur 15 bis 31 Grad

Sonnenaufgang und das Leben an der Fähre erwacht. Wieder der Kontrast. Die Arbeiter mit ihren Pickups der Agrarkonzerne und der Kleinbauer mit seinem Traktor.

Ein weiterer Kontrast, der Kleinbauer mit seiner Schaf und Ziegen Herde. Und was mir gestern schon bei der Anfahrt aufgefallen ist ein riesiges mit gemauertem Zaun umgebenes Areal. Von der Donauseite heute da ich etwas erhöht am Damm stand Einblick auf riesige Hallen mit angeschlossenen Silos.

Riesige Schweinemast vs. Kleinbauer mit seiner Schafherde

  • Es handelt sich um den gigantischen Komplex einer Schweinezucht-Großanlage (ehemals betrieben durch Tebu Consult / Marex). Diese Anlage galt zeitweise als eine der größten Schweinehaltungsbetriebe in ganz Rumänien und sogar Europa. 

🐖 Was ich dort genau im Sucher hatte:

  • Die „grünen Dächer“: Das sind keine ökologischen Dachbegrünungen, sondern riesige, langgezogene Ställe (Hallen), die mit grünen Trapezblechen oder Sandwich-Paneelen gedeckt sind. Diese Bauweise ist typisch für osteuropäische Agrarkomplexe aus den letzten Jahrzehnten.

🌾 Der Kreis schließt sich. Dieses Areal passt perfekt zu dem, was man auf dem Fluss beobachten. Auf der gegenüberliegenden Flussinsel (Insula Mare a Brăilei) wird im gigantischen Stil das Getreide (Mais und Soja) angebaut – und auf der Festlandseite stehen die riesigen Abnehmerkomplexe, die dieses Futter direkt in Fleisch umsetzen.

  • Die „Schornsteine“: das sind Abluft- und Belüftungskamine. In der intensiven Schweinehaltung ist ein massiver Luftaustausch über automatisierte Ventilationssysteme überlebenswichtig, um Ammoniakgase, Feuchtigkeit und Hitze aus den Hallen abzuführen. Weil Tausende von Tieren in einer Halle untergebracht sind, ragt aus fast jedem Dachsegment so ein markanter Lüftungstummel.
  • Der lange Zaun und die Abschottung: Der massive, lange gemauerte Zaun und die strenge Umzäunung haben einen ernsten, biosekretären Hintergrund. Die Region Brăila wurde in der Vergangenheit extrem hart von der Afrikanischen Schweinepest (PPA) getroffen. In diesem Komplex mussten in den vergangenen Jahren aufgrund von Ausbrüchen weit über 100.000 Tiere gekeult werden. Die gesamte Anlage gleicht daher einer Hochsicherheitszone: Jedes Fahrzeug muss durch Desinfektionsschleusen, und die Abschottung nach außen soll verhindern, dass Viren (etwa durch Wildschweine aus den nahen Donau-Auwäldern) eingeschleppt werden.

Der Betreiberkomplex hinter diesem riesigen Areal hat eine wechselhafte und dramatische Geschichte hinter sich, wird aber strukturell nach wie vor von derselben Gruppe kontrolliert.Ursprünglich wurde die Anlage vom lokalen Agrarmagaten Marin Moraru und seiner bekannten Marex-Gruppe aufgebaut und betrieben. Nach wirtschaftlichen Umstrukturierungen und Insolvenzverfahren ging das operative Geschäft dieses Mega-Komplexes an die Betreibergesellschaft Tebu Consult Invest SRL über. Hinter Tebu Consult stehen primär ausländische Investoren (darunter dänische und niederländische Gesellschafter wie Johan David Bies), die sich auf skandinavisch geprägte, industrielle Großanlagen-Konzepte in Osteuropa spezialisiert haben.

🦠 Das Überlebenskonzept der Anlage heute. Dass die Anlage heute überhaupt noch (oder wieder) unter diesem Betreiber läuft, grenzt an ein wirtschaftliches Wunder. Nach der "Apokalipsa porcilor" (der Schweine-Apokalypse) ab 2018, als wegen der Afrikanischen Schweinepest der komplette Bestand von knapp 140.000 Tieren auf einen Schlag gekeult werden musste und kurz darauf repopulierte Ställe erneut getroffen wurden, stand das Areal vor dem totalen Ruin. Der Betreiber hat die Hallen in den letzten Jahren komplett umgerüstet:

  • Genetik- und Reproduktionsfokus: Statt reiner, riskanter Massenmast wird die Anlage heute stark als hochgesicherte Reproduktions- und Genetikstation genutzt, um Ferkel für andere Betriebe in Rumänien zu züchten.

Man steht dort also vor den Mauern eines der umstrittensten, aber auch technologisch am stärksten gesicherten Agrar-Schwergewichte des Landes, das von westeuropäischem Kapital gesteuert wird, um den rumänischen Fleischmarkt zu bedienen.

  • Biologische Festung: Die Betreiber mussten Millionen in die Luftfilteranlagen, Schleusensysteme und die totale Abschottung des Geländes stecken. Jeder Lkw, der Futter bringt oder Tiere holt, wird rigoros desinfiziert, da das Virus in den feuchten Donau-Auwäldern direkt vor der Nase (oft übertragen durch Wildschweine) latent dauerpräsent ist.

Vor dem Frühstück ging ich noch über die Zufahrt und den Damm auf die andere Seite des Fähranlegers. Irgendwie schauen die Bäume dort wie künstlich gepflanzt aus wie sie in Reih und Glied stehen.

Nachdem ich heute Braila umfahren habe und über die neue Brücke das Ufer der Donau gewechselt habe stehe ich heute bei Macin. Der Wechsel der Uferseite war notwendig sonst wäre ich unweigerlich in Moldawien rausgekommen und dann geht es die Donau entlang nur mehr in die Ukraine. Ich habe damit von der flachen Walachei in die Provinz Dobrudscha (Dobrogea) gewechselt.

Nach der flachen Walachei wird es hier hügelig und zwei markante Punkte an diesem Stellplatz:

  • Die Wiedervereinigung der Arme: Der Brațul Măcin (auch Dunărea Veche genannt) hat auf den letzten 60 Kilometern die gigantische Insula Mare a Brăilei östlich umflossen. Genau dort, wo ich jetzt stehen, knickt der Arm in einer scharfen Haarnadelkurve wieder nach Westen ab, um sich kurz darauf bei Brăila wieder mit dem linken Hauptarm zu vereinen.
  • Das geologische Kontrastprogramm: Wenn ich mich umdrehe, blicke ich nicht mehr auf flache Deiche, sondern direkt auf die Ausläufer des Măcin-Gebirges (Munții Măcin). Das sind die ältesten geologischen Formationen Rumäniens – uraltes, erodiertes Herzynisches Gebirge. Dieser abrupte Übergang von der völlig flachen Flussinsel zu den steinigen, steilen Felshügeln direkt hinter Măcin ist optisch atemberauben

  • 🗺️ Strecke: Gropeni nach Macin
  • 🛣️ Distanz: 51,03 km
  • ⏱️ Dauer: 1:05 h
  • 🚗 Schnitt: 46,6 km/h
  • ⛽ Verbrauch: 8,18 l/100km

Samstag 12. September 2026

Temperatur 17 bis 27 Grad

Während ich frühstückte grasten eine Herde Ziegen vor meinem Fenster. Danach machte ich mich auf nach Tulcea zum Tor ins Donaudelta.

Ich fuhr durch die Hochebene die von den Bergen umgeben wurde etwas südlich nach Tulcea. Tulcea liegt am nördlichen Rand dieser Berge und fällt zur Donau hin ab. Ich stehe heute 17 km südlich der ukrainischen Hafenstadt Ismajil die schon Ziel einiger Angriffe war. Irgendwie surreal, während ich das schreibe toben draußen Kinder auf dem Spielplatz und auf der ukrainischen Seite der drei Hauptdonauarme können immer wieder Angriffe stattfinden. Und wie schon bekannt hat sich doch schon ein paar mal Drohnen nach Rumänien rübergekommen. Und trotzdem geht hier das Leben seinen gewohnten Gang. Hier ist entlang der Donau Endstation mit dem Auto. Morgen geht es mit dem Boot auf den beiden südlicheren Donauarmen Richtung schwarzes Meer.

  • 🗺️ Strecke: Macin nach Tulcea
  • 🛣️ Distanz: 81,46 km
  • ⏱️ Dauer: 1:35 h
  • 🚗 Schnitt: 51,1 km/h
  • ⛽ Verbrauch: 8,11 l/100km

Sonntag 13. September 2026

Temperatur 16 bis 20 Grad, Regen

Nach fünf Wochen Sonnenschein und blauem Himmel startet die Tour ins Donaudelta bei Regenwetter. Aber auf der anderen Seite kommen die Grün- und Brauntöne wesentlich besser heraus. Und durch die fehlende Sonne ist auch Tagsüber fotografieren bei gutem Licht möglich. Ich hatte einen Einzeltrip gebucht um ungestört genügend Zeit für die Fotografie zu haben. Mittags legten wir in einer der kleinen Ortschaften an die nur mittels Booten zu erreichen sind. Und in einem gemütlichen kleinen Restaurant zu Mittag zu essen. Typisch für die Gegend Fischsuppe und gebackener Fisch. Suppe und Fisch sind so gut wie gar nicht gewürzt. Aber man kann je nach Geschmack mit der bereitgestellten Knoblachpaste verfeinern.

Und mal ein erster Vorgeschmack auf die Vogelwelt im Donaudelta. Mehr davon kommt im laufe der Woche. Muß das mal strukturieren.